DATEV-Konten der Reise- und Fahrtkosten korrigiert (gegengeprüft am DATEV-Kontenrahmen 2026): Übernachtung, Reisenebenkosten, ÖPNV und Verpflegungsmehraufwand lagen auf Arbeitnehmer- bzw. Bewirtungskonten (z. B. SKR04 6644 = nicht abzugsfähige Bewirtungskosten), jetzt „Reisekosten Unternehmer“ (4673/4674/4676 bzw. 6673/6674/6680). Fahrtkosten Privat-PKW lagen auf SKR03 4560 (Mautgebühren), jetzt 4590/6590. Selbst angepasste Konten bleiben erhalten (Issue #470).
Reisekosten – ÖPNV: Fahrausweise berechtigen zum Vorsteuerabzug (§ 35 UStDV). Die Kategorie steht jetzt auf 100 % Vorsteuer und 7 % USt statt 0 %; bereits gebuchte Einträge bleiben unverändert. Danke an David (Issue #470).
ÜR: Beträge auf einer EÜR-Zeile, die RechnungsFee nicht kennt (z. B. selbst eingetragen bei einer eigenen Kategorie), fielen still aus der Summe der Betriebsausgaben – der Gewinn war dann ohne Warnung zu hoch. Die EÜR-Zeile einer Kategorie wählst du jetzt aus einer Liste, und die Auswertung warnt deutlich, falls noch Altbestand auf einer unbekannten Zeile liegt. Danke an David (Issue #470).
DATEV-Konten der Standardkategorien vollständig gegen den DATEV-Kontenrahmen 2026 geprüft und 30 Fehler korrigiert – Konten mit anderer Bedeutung, nicht existierende oder reservierte Nummern. Darunter: Privateinlage lag in SKR04 auf „Privatentnahmen“, die Entnahme-Kategorien (ESt-Vorauszahlung, Kranken-/Pflege-/Rentenversicherung, Riester) in SKR03 auf „Privateinlagen“, innergemeinschaftliche Lieferungen in SKR04 auf einem Verbindlichkeitenkonto, Skonti auf Erlös- bzw. Forderungsverlustkonten, KFZ-Steuer und KFZ-Reparatur in SKR04 auf allgemeinen Fahrzeug- bzw. Gebäudekonten. Betrifft vor allem den DATEV-Export an dein Steuerbüro. Selbst angepasste Konten bleiben erhalten, bereits gebuchte Einträge behalten ihr Konto.
macOS: E-Mail-Versand und Rechnungspostfach scheiterten auch bei gültigen öffentlichen Zertifikaten an der Zertifikatsprüfung, weil die App den Zertifikatsspeicher des Build-Rechners suchte. RechnungsFee bringt die öffentlichen Zertifizierungsstellen jetzt selbst mit, die Prüfung bleibt voll aktiv. Die Fehlermeldung nennt jetzt den konkreten Grund auf Deutsch (z. B. abgelaufen, falscher Servername) und bei selbstsignierten Zertifikaten die Option „Selbstsigniertes Zertifikat akzeptieren“ (Issue #483, Beitrag von honiglinchen).
EÜR: Der Storno einer Ausgabe mit Vorsteuerabzug minderte die Betriebsausgaben um Netto plus doppelte Umsatzsteuer statt nur um den Nettobetrag (z. B. −41,40 € statt −30,00 €) und zählte die Umsatzsteuer zusätzlich als vereinnahmt (Zeile 17). Ebenso blieb die vereinnahmte Umsatzsteuer nach dem Storno oder der Korrektur einer Zahlung auf eine Ausgangsrechnung zu hoch. Betraf auch Kategorie-Aufschlüsselung und Cockpit; bestehende Buchungen werden ohne Änderung richtig ausgewertet (Issue #486, Beitrag von gitmacer).
Bank-Import: Nach dem Import einer CSV blieb das erkannte Bank-Template ausgewählt und wurde auf die nächste Datei angewendet, auch wenn sie von einer anderen Bank stammte. Beim Dateiwechsel steht das Template jetzt wieder auf „automatisch erkennen“ (Beitrag von gitmacer).
Eingangsrechnungen: Bei einer nach Positionen aufgeteilten Zahlung galt für jede Zeile der Standard-Steuersatz der Kategorie statt des Satzes der Position. Eine Position ohne Umsatzsteuer auf einer 19-%-Kategorie bekam dadurch 19 % Vorsteuer herausgerechnet – zu viel Vorsteuer in der UStVA, zu wenig Ausgaben in der EÜR. Außerdem wurde der Betrag einer Zeile bei Mengen über 1 zu hoch vorbelegt. Bereits gebuchte Zahlungen bleiben unverändert und lassen sich bei Bedarf über Storno und neue Zahlung korrigieren (Issue #486).
EÜR: Einnahmen ohne Umsatzsteuer von Regelbesteuerten (z. B. Reverse Charge, 0 % für Photovoltaik, steuerfreie Umsätze) standen in der Kleinunternehmer-Zeile 12 statt in Zeile 16. Umgekehrt landen Einnahmen von Kleinunternehmern jetzt vollständig in Zeile 12. Maßgeblich ist der Status zum Zeitpunkt der Buchung – ein Wechsel im Laufe des Jahres wird richtig aufgeteilt. Nicht steuerbare Einnahmen von Kleinunternehmern (z. B. Mahngebühren, Entschädigungen) erscheinen zusätzlich nachrichtlich in Zeile 13 (Kz 119) (Issue #480).
EÜR: Buchungen auf „Sonstige Einnahmen“, „Mahngebühren“, „Verzugszinsen (Einnahme)“ und „Zuwendungen von Dritten“ fehlten komplett in der EÜR – der Gewinn war um diese Beträge zu niedrig. Sie stehen jetzt in Zeile 16, bei Kleinunternehmern in Zeile 12 (Issue #480).
🔧 Verbesserungen
Passendere DATEV-Konten für drei Kategoriegruppen: „Software & Abonnements“ läuft jetzt auf „Lizenzen“ (4964/6837) statt „Fachliteratur“, „Zinsen & Darlehenskosten“ auf „Zinsaufwendungen für langfristige Verbindlichkeiten“ (2120/7320) und die Wareneinkauf-Kategorien auf „Wareneingang“ (3200/5200) statt „Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe“. Selbst angepasste Konten bleiben erhalten.
Finalisieren einer Ausgangsrechnung mit älterem Rechnungsdatum (z. B. Entwurf über Wochen fortgeschrieben): RechnungsFee fragt jetzt, ob das Datum auf heute gesetzt werden soll, und verschiebt die Fälligkeit entsprechend. Endet der Leistungszeitraum nach dem Rechnungsdatum, weist die Nachfrage darauf hin. Bewusst rückdatierte Rechnungen behalten ihr Datum (Issue #485).
Rechnungsdetails: Mit der Maus auf einer Position siehst du jetzt, auf welche Kategorie sie gebucht wird – praktisch zum Nachprüfen (Issue #488, Beitrag von gitmacer).
Kleinunternehmer: Zahlungen auf Rechnungen buchen jetzt auf die neue Kategorie „Betriebseinnahmen (Kleinunternehmer)“ mit dem DATEV-Konto für Kleinunternehmer-Erlöse (SKR03 8192 / SKR04 4184) statt auf „Steuerfreie Umsätze“. Bereits gebuchte Einträge behalten ihr Konto (Issue #480).
✨ Neu
EÜR-Zeile 71 (ab 2026: Zeile 72, Kz 147) „Fahrtkosten für nicht zum Betriebsvermögen gehörende Fahrzeuge (Nutzungseinlage)“ samt neuer Kategorie, z. B. für den betrieblichen Anteil an der Reparatur des privaten Fahrrads. Die km-Pauschale für den Privat-PKW gehört ebenfalls in diese Zeile und wurde dorthin verschoben (bisher Zeile 70) – am Gewinn ändert das nichts. Danke an David (Issue #470).
EÜR- und UStVA-Aufschlüsselung zeigen jetzt die einzelnen Buchungen jeder Kategorie bzw. Kennzahl – mit Link zur Rechnung und zum Zahlungsbeleg. Stornierte Buchungen erscheinen zusammen mit ihrer Gegenbuchung und lassen sich ausblenden (Beitrag von gitmacer).
Bank-Import: Vorlage für den N26-CSV-Export (englische Spalten), wird automatisch erkannt. Gebucht wird der Euro-Betrag, auch bei Kartenzahlungen in Fremdwährung (Beitrag von honiglinchen).