Ich habe die ersten vier Rechnungen noch mit dem Hinweis „Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet“ geschrieben. Inzwischen habe ich nachträglich auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet (Regelbesteuerung) und vom Finanzamt auch die Ist-Versteuerung genehmigt bekommen. Für die vier Rechnungen habe ich Rechnungsberichtigungen nach § 31 Abs. 5 UStDV erstellt (19 % USt, zusätzlich zum bisherigen Nettohonorar). Die Originale und die Berichtigungen sind PDFs außerhalb von RechnungsFee.
Ich nutze RechnungsFee erst seit Kurzem und habe zwei Fragen:
Wie bildet ihr Rechnungsberichtigungen ab? Mein Plan: die Altrechnungen mit Originalnummer und Originaldatum über „Neue Ausgangsrechnung“ nachträglich erfassen (Netto-Eingabe mit 19 % USt), in den Notizen auf Original und Berichtigung hinweisen. Die bisher gezahlten Beträge buche ich als Teilzahlung, den Rest der Steuer später als zweite Zahlung. Gibt es dafür eine bessere Lösung, zum Beispiel eine eigene Berichtigungsfunktion, die ich übersehen habe?
Wie importiert oder erfasst ihr alte Ausgangsrechnungen, die nicht in RechnungsFee geschrieben wurden? An Ausgangsrechnungen kann ich keinen Beleg anhängen, nur an Eingangsrechnungen. Gibt es einen Import (CSV oder PDF) für Ausgangsrechnungen, oder ist die manuelle Erfassung der übliche Weg? Wie verhindert ihr, dass das von der App erzeugte PDF mit einem verschickten Original verwechselt wird?
Falls jemand eine ähnliche Situation hatte, freue ich mich über Erfahrungen. Wichtig wäre mir vor allem, dass die Umsatzsteuer in der Voranmeldung im richtigen Quartal nach Zahlungseingang erscheint.
Vielen Dank!