✨ Neu
Voranmeldungsrhythmus: neue Option „Keine USt-VA“ für Unternehmer, die das Finanzamt von der Abgabepflicht befreit hat (§18 Abs. 2 Satz 3 UStG, Vorjahressteuer ≤ 2.000 €) – blendet wie beim Kleinunternehmer die UStVA-Berechnung und zugehörige Fristen aus. Wird beim Aktivieren der Kleinunternehmerregelung automatisch vorausgewählt. Danke an Peter1061 für den Vorschlag (Issue #430).
Zahlungsdatum beim Erfassen einer Zahlung (Rechnung, Proforma) jetzt per Schnellauswahl-Knopf setzbar – „Heute“, „Rechnungsdatum“/„Proforma-Datum“ oder „Leistungsdatum“ (falls hinterlegt) – statt nur manueller Eingabe. Merkt sich die zuletzt genutzte Auswahl für den nächsten Zahlungsdialog. Danke an gitmacer für den Vorschlag (Issue #423).
🔧 Verbesserungen
UStVA-Ausfüllhilfe zeigt jetzt zusätzlich die von ELSTER erwartete volle-Euro-Rundung der Bemessungsgrundlagen (§123 AO) sowie eine „voraussichtlich laut ELSTER“-Zahllast neben der centgenauen Buchhaltungs-Zahllast – samt Hinweis, warum beide geringfügig abweichen können (ELSTER berechnet bei festen Steuersätzen die Steuer selbst aus dem gerundeten Betrag). Steuerbeträge (z. B. KZ 85 bei §13b) bleiben unverändert centgenau, wie bereits bisher. Danke an UweKoslowski für die sehr detaillierte Analyse inklusive konkreter Rechenbeispiele (Issue #428).
🐛 Bugfixes
Die Erläuterung zum Voranmeldungsrhythmus (Einstellungen → Unternehmen → Steuer & Recht) nannte noch die alte 7.500-€-Grenze aus §18 Abs. 2 UStG – seit der Anhebung gilt 9.000 €.
ZUGFeRD-Anhang fehlte in der PDF, obwohl als aktiviert angezeigt – betraf nur die installierte App, nicht die Entwicklungsumgebung. Ursache: eine Abhängigkeit der ZUGFeRD-Bibliothek (iso4217) lädt beim Start eine eigene Datendatei, die im gebündelten Programm fehlte; der Fehler wurde bisher nur ins Hintergrund-Log geschrieben und die Rechnung stillschweigend ohne ZUGFeRD-Anhang erzeugt. Danke an Philipp für den Bug-Report aus der Community (Issue #427).
Eine Eingangsrechnung, die nicht chronologisch nach Rechnungsdatum erfasst wurde (z. B. ein alter Papierbeleg aus dem Vorjahr, der erst nachträglich nachgetragen wird), konnte dieselbe interne Rechnungsnummer wie eine bereits vorhandene, komplett andere Rechnung erhalten – die Jahreswechsel-Erkennung der Nummernvergabe griff fälschlich auch rückwärts und setzte den Zähler zurück. Betroffene Bestandsdaten werden beim nächsten Start automatisch eindeutig gemacht (angehängtes „-2"/„-3" an der jüngeren Dublette, ältere Nummer bleibt unverändert). Danke an UweKoslowski für die präzise Fehleranalyse inklusive eigener Ursachenvermutung (Issue #426).
Als Kleinunternehmer (§19 UStG) ist die beim Einkauf gezahlte Vorsteuer nicht abziehbar – der tatsächliche USt-Satz des Lieferanten blieb dabei zwar korrekt erhalten, floss aber nirgends mehr in den ausgewiesenen Gewinn ein: Dashboard, EÜR und GuV rechneten bei einer Ausgabe nur mit dem Nettobetrag statt mit dem vollen, nicht erstattungsfähigen Bruttobetrag – der Gewinn wurde dadurch systematisch zu hoch ausgewiesen. Danke an thomaskron für den Bug-Report aus der Community und Peter1061 für den ergänzenden Fund im Journal (Issue #424).
In der gespeicherten Detail-Ansicht von Angebot, Auftrag, Proforma und Rechnung wurden Zeilenumbrüche in der Positions-Beschreibung nicht angezeigt – ein mehrzeiliger Text oder eine Aufzählung erschien als ein einziger Fließtext-Block. Danke an ludgerknorps für den Bug-Report inklusive Screenshots (Issue #422).
Beschreibungstexte wurden im PDF (Angebot, Auftrag, Proforma, Lieferschein, Rechnung) im Blocksatz dargestellt – bei schmalen Spalten und langen deutschen Wörtern dadurch schwer lesbar, insbesondere bei Aufzählungen mit vielen Zeilenumbrüchen. Jetzt durchgängig linksbündig, betrifft auch Einleitungstext, Schlusstext, Notizen und Stornobegründung.
Report inklusive Screenshots (Issue #411).
Release v0.7.1
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